Trix Meier

Meine Name ist Beatrice Meier. Ich bin mit einem wunderbaren Mann verheiratet und zusammen haben wir drei lebensfrohe Kinder.
Aufgewachsen bin ich als fünftes Kind von sechs, auf einem Bauernhof in Schülen, bei Willisau. Wir durften in der Natur viel lernen, spielen und die Welt um uns herum entdecken. Sei es mit den vielen Tieren die wir hatten, den Gspändli oder den vielen verschiedenen Möglichkeiten, welche das Landleben bietet.
Mein Traum war es immer schon nach Afrika in ein Waisenhaus zu gehen, um dort mitzuhelfen. Diesen Traum erfüllte ich mir nach einem Jahr Welschland und drei Jahren Ausbildung zur Fachfrau Hauswirtschaft. Ich reiste für 6 Monate nach Kamerun in ein Kloster, welches vom Sarner Kloster unterstützt wurde. Dort arbeitete ich mit den Nonnen zusammen, hatte viel Freiraum und konnte so meinen Traum im klostereigenen Waisenhaus verwirklichen. Was ich in dieser Zeit lernen und erleben durfte, prägt mich seither in all meinen Lebenssituationen und ich würde es sofort wieder tun. Als ich retour kam, hatte ich grosse Mühe mich hier in dieser Konsumwelt wieder zurecht zu finden. Daher nahm ich mir eine Auszeit aus dem sozialen Bereich und arbeitete für ein Jahr im Schweizerheim Sursee im Service.
Zu dieser Zeit bekam ich das Angebot, die Tagesstruktur in Willisau zu eröffnen. Mit viel Liebe und Elan begann ich diese mit einer Kollegin ab August 2010 aufzubauen. Mit wenigen Kindern sind wir in der Schlossschür gestartet. Die Kinderzahl ist stetig angestiegen und die Nachfrage war so gross, dass wir bald in die alte Hauswirtschaft im Stadtschulhaus umziehen mussten. Ich durfte sehr viel lernen und profitieren. Die Kinder, welche wir dort begleiteten, sind mir sehr ans Herz gewachsen und die Wege einiger dieser Kinder kreuzen meinen heute noch ab und zu. Anfang 2013 beendete ich das Arbeitsverhältnis an der Tagesstruktur und bildete mich zur Tagesmutter weiter. Zusätzlich machte ich den Leiterkurs, um in Hergiswil das Kinderturnen zu leiten.
Im Sommer 2016 durfte ich einen weiteren, spannenden Weg zusammen mit einer wundervollen Freundin einschlagen.
Wir eröffneten die Kita Jakari, eine Herzenssache in jedem Detail.

Was mir wichtig ist:
Eine Mutter die ein Kind hinterlässt, lebt ewig
aus Afrika

Die Natur zu spüren, zu entdecken was sie für uns bereit hält, zu sehen wie schnell sie sich verändern kann, das ist Wahrnehmung und Beobachtung. Mit den Kindern viele Dinge wieder neu erleben zu dürfen, die Welt mit Kinderaugen zu sehen, die Ohren zu öffnen für Geräusche die man schon lange nicht mehr gehört hat und Momente erleben, welche manchmal nur noch als Kindheitserinnerung geblieben sind: Das ist der Alltag mit den Kindern und es gibt nichts wertvolleres für mich, als meinen Alltag kurz vergessen zu dürfen und jenen der Kinder geniessen zu können. In unserer Kita darf die Zeit im Spiel stehen bleiben, die Momente dürfen auf uns wirken und die Kinder dürfen Kinder sein. Jedes der uns anvertrauten Kinder ist für jemanden das Wichtigste. Diese Kinder auf ihrem Weg begleiten zu dürfen, ist das grösste Geschenk unserer Arbeit.






zurück zum Team